Über
Forschungsprojekt Herrenhauszentrum des Ostseeraum (2021–2025)Dieses Webportal ist das Ergebnis des vierjährigen Forschungsprojekts „Herrenhauszentrum des Ostseeraums“, das von 2021 bis 2025 an der Universität Greifswald durchgeführt wurde und sich mit der kunsthistorischen Entwicklung von Herrenhäusern des 18. Jahrhunderts im Ostseeraum beschäftigte. FörderungDie Förderung des Projekts erfolgte zu gleichen Teilen vom Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. ZieleDie während der Projektlaufzeit unternommenen Recherchen fokussierten insgesamt 18 Fallstudien, die auf diesem Webportal vorgestellt werden. Darüber hinaus sind diverse Abfragen zu Herrenhäusern und ihren Gutsanlagen möglich. Das Forschungsprojekt zeichnete sich durch die Anwendung eines breiten und interdisziplinären Methodenspektrums aus, darunter Drohnenbefliegungen, Laserscanning und geophysikalische Prospektion. Für weiterführende Informationen zur Arbeit des Herrenhauszentrums siehe die Projektbeschreibung auf der Webseite der Universität Greifswald und die Broschüre über das Projekt. UntersuchungsmethodenDas Projekt setzt verschiedenen Techniken und Methoden zur Dokumentation der Herrenhäuser und ihrer Gutsanlagen ein: Vermessung, Drohnen und Laserscanning für bildgebende Verfahren, Photogrammetrie zur Erstellung von 3D-Modellen. Mehr Informationen zu den Untersuchungsmethoden finden sich hier. WebportalDas Webportal soll einen diskursiven Austausch zwischen allen Interessierten anregen. Dabei wird ein Frontend in Form eines Semantic MediaWiki genutzt, um die Inhalte aus unterschiedlichen Ressourcen anschaulich zu präsentieren. Es enthält neben der freitextbasierten Forschung der Fallstudien, sämtliche statischen Medien (Abbildungen und Fotos, Videos) und interaktive Formate (Timelines, klickbare Karten). Die 3D-Dokumentationen ausgewählter Anlagen sollen über den Semantic Kompakkt Viewer bereitgestellt werden und enthalten weiterführende und beschreibende Annotationen. Es entsteht ein multidimensionaler Zugang, der durch Abfragen und Schaltflächen geleitet wird und auf diesem Wege dazu beiträgt, das Verständnis der komplexen Inhalte zu erhöhen sowie ein breites Interesse für das Thema der Herrenhäuser zu generieren. Mehr Informationen zu den technischen Aspekten des Webportals finden sich hier. Team und KooperationenDie Autoren und Autorinnen des Webportals sowie das gesamte Team des Herrenhauszentrums finden sich hier. Während der Projektlaufzeit existierten Kooperationen mit GeoSphere Austria, dem Vienna Institute for Archaeological Science, Universität Wien und dem Open Science Lab der TIB Hannover sowie dem Institut für Geologie und Geographie der Universität Greifswald. AusblickDas im Rahmen des Projektes entstandene Portal wird kontinuierlich ausgebaut und versteht sich als ein dynamisches Forschungsinstrument, das zur Partizipation auffordert. |
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