Emkendorf

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Emkendorf Gutsanlage
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Autorin: Julia Jauch Lizenz Texte: CC BY-SA 4.0
Das adelige Gut Emkendorf, in der Region Westensee, war einst das größte Gut Schleswig-Holsteins. Geprägt durch wechselnde Besitzer, darunter die Familien von Bülow, Baudissin und Reventlow, wurde es im 18. Jahrhundert umgebaut, jedoch nie vollständig fertiggestellt. Im 18. Jahrhundert war Emkendorf ein reines Wirtschaftsgut und beherbergte den literarischen „Emkendorfer Kreis“, an dem bekannte Schriftsteller wie Klopstock und Matthias Claudius teilnahmen. Besonders Juliane Friedericke von Reventlow, die im Herrenhaus Lesungen und Theaterstücke organisierte, prägte diese kulturelle Blütezeit, die nach ihrem Tod 1816 endete.
Besitzende im 18. Jahrhundert
1720
Melusine von der Schulenburg
1729
Cuno Josua von Bülow
1736
Ernst August von Bülow
1738
Wolf Heinrich von Baudissin
1743
Jean Henri Desmerciéres
1734
Detlev von Reventlow
1783
Friedrich von Reventlow
Eckdaten
Name:
Emkendorf
Ort:
Emkendorf
Land:
Deutschland
Zustand:
erhalten
Erbaut:
1730 ( Emkendorf )


Einführung

An der alten Handelsstraße zwischen Kiel und Rendsburg, mitten in der Region Westensee, liegt in einem Tal das bedeutende adelige Gut Emkendorf (Abb. 1). Einst eine Quadratmeile umfassend, war es das größte Gut der Herzogtümer Schleswig und Holstein.


Forschungsstand

Man befasste sich mit Herrenhäusern im westlichen Holstein schon recht früh. Um 1816 entstand einer der ersten Berichte von Friedrich Johan Lorenz Meyer (1760–1844) über Reisen durch Norddeutschland und den Besuch von Herrenhäusern. (...)


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