Gunderslevholm
- 01. Einführung
- 02. Forschungsstand
- 03. Geschichte der Anlage vor dem 18. Jahrhundert
- 04. Überblick zur Gesamtanlage
- 05. Wirtschaftlicher Kontext
- 06. Besitzverhältnisse im 18. Jahrhundert
- 07. Herrenhaus: Baugeschichte und Architektur
- 08. Innenräume im 18. Jahrhundert
- 09. Garten und Park im 18. Jahrhundert
- 10. Wirtschaftsgebäude
- 11. Kirche und Dorfstrukturen
- 12. Geschichte der Anlage nach dem 18. Jahrhundert
- 13. Quellen- und Literaturverzeichnis
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| Autorin: Maria Mischke | Lizenz Texte: CC BY-SA 4.0 |
Nordwestlich der Stadt Næstved, im Südosten Dänemarks, liegen das Herrenhaus und das gleichnamige Gut Gunderslevholm. Die Wurzeln der historischen Anlage reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Der seeländische Richter Johannes Mogensen Grubbe ließ im Uferbereich des Flusses Suså eine mittelalterliche Burg errichten, die im Jahr 1345 von den Truppen Waldemar Atterdags zerstört wurde. Die Gestaltung der bis heute bestehenden Anlage geht auf die Familie Plessen zurück. 1725 erwarb Carl Adolph von Plessen das Gut und ließ ein barockes Herrenhaus errichten, das 1787 von seinem Neffen klassizistisch umgestaltet wurde. Seit 1803 befindet sich Gunderslevholm im Besitz der Familie de Neergaard, die dort ein land- und forstwirtschaftliches Anwesen betreibt. | |
Besitzende im 18. Jahrhundert1707
Elisabeth Sophie von Holstein
1709
The heirs of Hector Gottfried Masius
1719
Christian von der Maase
1725, 1758
Carl Adolf von Plessen
1758
Carl Adolf von Plessen
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EckdatenName:
Gunderslevholm estate
Ort:
Herlufmagle
Land:
Dänemark
Erbaut:
1729 (
Gunderslevholm main building )
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EinführungEingebettet in die durch Wälder, Wiesen, Felder und Seen bestimmte Kulturlandschaft Dänemarks, liegt Gunderslevholm. Die gleichnamige Gutsanlage befindet sich im Südosten der dänischen Insel Sjælland, welche mit einer Fläche von 7.031,3 km² nicht nur die größte Insel des Ostseeraums ist, sondern mit 2.369.347 Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Insel Dänemarks. (...) |
ForschungsstandWährend der wissenschaftlichen Recherche zur Entwicklung und Gestaltung Gunderslevholms stößt man zügig auf Hindernisse, denn es gibt nur wenige Arbeiten, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Bei dem Großteil des vorhandenen Materials handelt es sich um Überblicksdarstellungen, die sich nur marginal mit der Anlage und dem Objekt auseinandersetzen. Zumeist beschränken sich die Beschreibungen auf die wichtigsten historischen Eckdaten. (...) |
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