03. Geschichte der Anlage vor dem 18. Jahrhundert
- 01. Einführung
- 02. Forschungsstand
- 03. Geschichte der Anlage vor dem 18. Jahrhundert
- 04. Überblick zur Gesamtanlage
- 05. Wirtschaftlicher Kontext
- 06. Besitzverhältnisse im 18. Jahrhundert
- 07. Herrenhaus: Baugeschichte und Architektur
- 08. Innenräume im 18. Jahrhundert
- 09. Garten und Park im 18. Jahrhundert
- 10. Wirtschaftsgebäude
- 12. Geschichte der Anlage nach dem 18. Jahrhundert
- 13. Quellen- und Literaturverzeichnis
Besitz- und Pachtverhältnisse vor 1700Peder HanssønDie Geschichte von Fossesholm beginnt mit Peder Hanssøn Litle[1], einem wohlhabenden dänischen Adeligen, der ab 1536 als Lehnsherr (hovedsmann) von Akershus die damals höchste zu erreichende Position in Norwegen innehatte. Sein Werdegang vollzog sich unter der Gunst von König Christian III. (Abb. 8), dem gegenüber er seine Loyalität mehrfach unter Beweis stellte.[2] Bereits König Christian II. hatte im frühen 16. Jahrhunderts wichtige norwegische Lehen mit dänischen Adeligen besetzt, die vielfach in alte, im Niedergang begriffene norwegische Adelsfamilien einheirateten[3] – so auch Hanssøn: Er heiratete Ingeborg Nilsdatter, eine der fünf Töchter von Austrått, und wählte damit eine Verbindung, die Einfluss und Prestige einbrachte.[4] Hanssøn erhielt 1541 von Christian III. den Hof Sem in Øvre Eiker und begann mit einem systematischen Landerwerb in der Region. Innerhalb weniger Jahre sicherte er sich ein geographisch zusammenhängendes Gebiet aus Ländereien mit großen Wald- und Wasserressourcen, damit verbundenen Rechten und günstigen Transportwegen (Abb. 9).[5] Der Besitz wurde unter steuerbefreiten Haupthöfen organisiert, deren in Øvre Eiker drei an landwirtschaftlich günstig und geographisch nah beieinander gelegenen Orten platziert wurden: Sem, Fossesholm und Skjelbred sowie zeitweise auch Fiskum.[6] Das wirtschaftliche Hauptinteresse richtete sich in der Region auf die Stromschnellen und Wasserfälle in Vestfossen, deren erster Besitzer namentlich mit Bjarne Olavsson im Jahr 1349/1350 dokumentiert ist.[7] Hanssøn erreichte die Kontrolle über alle Wasserfälle und Stromschnellen eines zusammenhängenden Gebiets in Vestfossen und baute bereits existierende kleine Sägemühlen aus. Er stellte zudem sicher, die gesamte Handelskette vom Holzschlag über das Sägen bis hin zum Export des geschnittenen Holzes zu kontrollieren.[8] Nachdem Hanssøn 1551 überraschend nach einem Sturz vom Pferd gestorben war, ging sein Besitz an seine Witwe Ingeborg Nilsdatter über, die trotz zahlreicher Auseinandersetzungen und Gerichtsverfahren mit den ehemaligen Verkäufern den Besitz zusammenhielt und ihren Mann um 46 Jahre überlebte.[9] Ihr einziger Sohn, der das Erwachsenenalter erreichte, war Hans Pedersen Litle.[10] Er hatte zahlreiche Ämter inne, darunter 1592 jenes des Kanzlers von Norwegen. Unter Pedersen fanden keine größeren Besitzerweiterungen statt, doch konzentrierte er mit einigen gezielten Erwerbungen den Besitz deutlicher um die hovedgårdene Foss und Sem und baute die Infrastruktur um die Sägewerke aus.[11] Im Jahr 1602 forderte Christian IV. den Hof Sem[12] zurück, den sein Vorgänger über 50 Jahre zuvor an Peder Hanssøn gegeben hatte. In einem langen Prozess – da Pedersen seinerseits Forderungen stellte – erfolgte die Übernahme kurz vor Pedersens Tod im Jahr 1602. Seine Witwe Anne Skinkel und ihr Sohn Fredrik Hanssøn lebten bis zu ihrer beider Tod im Jahr 1616 auf Fossesholm.[13] Anschließend ging Pedersens Vermögen an Anne Hansdatter (1578–1633), seine Tochter aus seiner ersten Ehe mit Else Gyldenstierne, und ihren Ehemann Gunde Lange. Foss wurde in Fossesholm umbenannt.[14] Gunde Lange und Anne Hansdatter LitleGunde Lange stammte aus dem hohen dänischen Adel und zählte zu den reichsten Personen in Dänemark-Norwegen. Durch seine Heirat mit Anne Hansdatter gelangte er in den Besitz von Fossesholm. Im Jordebok von 1625 (Abb. 10) werden unter Fossesholm (hovedgård) mehrere kleinere Pachthöfe (bygselgårder) und Waldgebiete mit den Ødegårdene sowie die Sägewerke aufgeführt.[15] Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten setzte Gunde Lange 1626 Anders Madsen als Gutsverwalter ein.[16] Von den drei Söhnen Frederik, Hans und Niels, die alle universitäre Ausbildungen erhielten und eine Grand Tour durch Europa unternahmen,[17] wurde Fossesholm 1636 von Hans Lange und seiner Frau Dorthe Jacobsdatter übernommen. Hans Lange bekleidete ein Amt in Kopenhagen und wohnte nicht ständig in Fossesholm.[18] Er begann 1643, Teile seines Besitzes zu veräußern, so auch an den einflussreichen dänischen Staatsmann und Statthalter von Norwegen Hannibal Sehested (Abb. 11), der nach Langes Tod im Jahr 1648 auch Fossesholm erwarb.[19] Zu diesem Zeitpunkt war Fossesholm bereits seit einigen Jahren an Anders Michelsen und seine Frau Anne Thommesdatter verpachtet. Auch Sehested hielt sich kaum in Fossesholm auf, was den Pächtern mehr Freiräume eröffnete, aber auch weniger Rückhalt bedeutete. Im Jordebok von Sehested aus dem Jahr 1651 wird Michelsen als Pächter von Fossesholm mit vier Sägen, einer Mühle (møllebruk) und den Ødegårdene aufgeführt.[20] Unter König Frederik III. wurde Sehested separatistischer Bestrebungen verdächtigt und auf Betreiben des dänischen Adels 1651 abgesetzt; sein gesamtes norwegisches Eigentum musste er an die Krone abtreten. Michelsen erhielt 1653 einen letzten Pachtvertrag bis zum Folgejahr. Obwohl er nur Pächter war, genoss er in der Gegend offenbar einen hohen Status und durfte in Abwesenheit des Adels in der Kirche von Haug auf den sogenannten herremandstolene (Herrenstühle) sitzen, womit er der Gemeinde seine herausgehobene Position vor Augen führen konnte.[21] In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war Fossesholm von einer komplizierten Eigentümer- und Verwalterstruktur geprägt und erlebte zahlreiche Pächterwechsel. Nun im Besitz der Krone, pachteten ab 1652 der dänische Kaufmann und Beamte Johan Garmann sowie der Maler und Bildhauer Johan Reinholdt das Anwesen. Ab 1656 wurde Fossesholm an den lagmann Nils Friis verpachtet, der wiederum an den Kapitän Henrich Heinrichsen Wiborg und dessen Frau Alhed Poveldatter unterverpachtete. Letztere waren eventuell bereits 1654 nach Fossesholm gekommen und Wiborg lebte dort bis etwa 1660, seine Witwe sogar noch bis mindestens 1679. Als Nils Friis 1658 starb, übernahm Willem Lange die noch verbleibenden sieben Jahre des Pachtvertrags. Zur gleichen Zeit erhielt Gabriel Marselis, ein Gläubiger des Königshauses, eine Hypothek auf Sehesteds ehemaligen ostnorwegischen Besitz und damit auch ein Verfügungsrecht über Fossesholm, woraus indes für die Pächter keine Konsequenzen entstanden. Das Sägewerk wurde von Willem Lange an Daniel Knoff und Larits Christensen weiterverpachtet. In den 1660er Jahren übernahm Christian Weinschenk die Pacht von Fossesholm und sollte dort über 40 Jahre bleiben.[22] |
Datei:8. Porträt von König Christian III von Dänemark-Norwegen.webp Abb. 8 Jacob Binck, Porträt von König Christian III. von Dänemark-Norwegen, 1535, Kupferstich, Statens Museum for Kunst (Dänemark), INV KKSgb5540 |
Das Marselis-KonsortiumAb 1666 verwaltete das Marselis-Konsortium, eines der wichtigsten europäischen Handelshäuser mit Hauptsitz in Amsterdam, das verpfändete norwegische Krongut, zu dem auch Fossesholm zählte. An der Spitze des Konsortiums stand Gabriel Marselis (Abb. 12), der 1665 durch Frederik III. in den dänischen Adel aufgenommen worden war.[23] Er strebte die Kontrolle über die norwegischen Holz- und Eisenexporte an und stieg zu einem der größten Landbesitzer in Dänemark und Norwegen auf.[24] Eine wichtige Rolle an der Seite von Marselis spielte Johan von Cappelen, ein Kaufmann deutscher Herkunft, der 1666 in das norwegische Drammen nahe Fossesholm gekommen war. Er wurde Gabriel Marselis‘ Stellvertreter, außerdem königlicher Steuereintreiber (skatteoppkrever), fogd von Lier und Leiter einer kleinen Eisenhütte in Vikselva.[25] Gabriel Marselis führte Fossesholm gemeinsam mit Cappelen – und das offenbar in relativ skrupelloser Manier, wie zahlreiche Beschwerden aus der Zeit schließen lassen.[26] Nach dem Tod Frederiks III. im Jahr 1670 setzten Überlegungen zu einem Verkauf des verpfändeten Kronbesitzes ein, die 1672 Gegenstand einer größeren Untersuchung wurden. Die Gutshöfe wurden aufgeteilt und 1675 endgültig veräußert. In der 1672 im Jordebok festgehaltenen Beschreibung[27] des Besitzes von Fossesholm zeigt sich eine durch die Kommission vorgenommene Reduzierung auf maßgeblich das Hauptgut mit Wald und Sägewerk sowie die Ødegårdene um den Eiker und Fiskumvannet. Sem hingegen erhielt eine Reihe an Pachthöfen und wurde im Wert deutlich gesteigert.[28] Constantin MarselisAls die Ländereien im Besitz der Krone 1675 aufgeteilt und veräußert wurden, erwarben der Sohn des 1673 verstorbenen Gabriel Marselis, Constantin Marselis, und dessen Frau Sophie Elisabeth Charisius Fossesholm. Constantin war nach einer mehrjährigen Grand Tour an den Hof von Kopenhagen gekommen und wurde 1680 zum Baron erhoben. [29] Er zählte zu einer neuen Generation von Kaufleuten, die in die Staatsämter drängten und Dänemark-Norwegen zu einer aufstrebenden Handelsmacht führen wollten. Unter Christian IV. entstanden enge Handelsbeziehungen und begab sich das Königshaus in ein zunehmendes Abhängigkeitsverhältnis.[30] Die beiden hovedgårdene Fossesholm und Nygård im Besitz von Marselis wurden in einen Allodialbesitz umgewandelt.[31] Marselis ließ 1691 eine fünfte Säge genehmigen und bemühte sich, weitgehend erfolglos, die 1672 eingeschränkte Steuerbefreiung für seine Ländereien zurückzugewinnen.[32] Der seit den 1660er Jahren als Pächter auf Fossesholm wohnende Christian Weinschenck blieb auch nach Marselis‘ Übernahme, unterstand in den 1680er Jahren Johan von Cappelen und behielt – auch wenn zwischenzeitlich der Name Edouard François de Place, ursprünglich aus Antwerpen, als Pächter auftaucht – seine Position als Verwalter der Gutsanlage. Nach Anders Michelsen und Heinrich Wiborg nutzte auch er die herremandstolene (Herrenstühle) in der Kirche in Haug. [33] Vermutlich aus Gründen nicht ausreichender Rentabilität stellte Constantin Marselis Fossesholm im Jahr 1697 wieder zum Verkauf.[34] |
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Zur Baugeschichte vor 1700Als Peder Hanssøn Fossesholm 1541 erwarb, gab es dort vermutlich bereits einen Hof mit uneinheitlichen Holzhäusern unterschiedlichen Alters und Aussehens.[35] Über bauliche Aktivitäten im 16. und 17. Jahrhundert ist wenig bekannt, doch liegen mehrere Inventare und Beschreibungen im Rahmen von Inspektionen und Pächterwechseln zwischen 1656 und dem Neubau des Hauptgebäudes ab 1708 vor.[36] Ein Text von 1656[37] beinhaltet ein Inventar, das einzelne hochwertige Möbel benennt, sowie eine Bestandsaufnahme von Haupthaus, Sägewerk und den Ødegårdene. Die Beschreibung erlaubt, einige Schlüsse zu Struktur und Aussehen des Ensembles zu dieser Zeit zu ziehen: Demnach setzte sich das Wohnhaus (stuehus) aus einer Reihe an heterogenen Gebäudeteilen zusammen, deren ältestes im Zentrum die fruerstue war, ein ständiger Wohnsitz der Frauen mit einer borgstue im Untergeschoss. Nördlich stand ein zweigeschossiges Haus (sengekammer), das über eine Tür mit der stue verbunden war und drei Räume im Obergeschoss sowie eine Treppe besaß. Südlich lag ein mit pikenes kammer („Mädchenzimmer“) benanntes Haus, ebenfalls mit drei Räumen im Obergeschoss und einem Raum zur Milchaufbewahrung (melkebod) im Erdgeschoss. Entlang der Gebäude lief ein überdachter Gang, zweifelsohne eine hölzerne Blockbau-Konstruktion, mit Zugängen zu Hof und Innenräumen – dieses bauliche Element sollte in der Folge konstant beibehalten werden. Insgesamt handelte es sich um ein zusammenhängendes, aber unregelmäßiges Ensemble (Abb. 13), dessen Zustand 1656 als schlecht beschrieben wird. Es stand vermutlich auf einem hochgemauerten Keller. Die Seite zum Fluss war mit Brettern vernagelt und es wurden 32 Glasfenster unterschiedlicher Größe gezählt.[38] Bei der nächsten dokumentierten Begehung 1672[39] wird nur ein großer Holzbau benannt, dessen Zustand unter dem Pächter Anders Michelsen offenbar verbessert worden war. Um den Hof standen weitere Gebäude mit diversen Funktionen, darunter die Küche, ein Brauhaus und mehrere Lagerhäuser. Ställe und Scheunen lagen üblicherweise abseits des Herrenhauses und es ist zu vermuten, wenn aus der Beschreibung auch nicht zu entnehmen, dass der hintere Hofbereich mit einem Zaun abgegrenzt war. Der Bereich mit den Lagerhäusern und Ställen bestand aus fünf Häusern und wird nur summarisch beschrieben. Die Holzgebäude dienten der Landwirtschaft und der Tierhaltung, wurden stark beansprucht und mussten nach meist kurzen Zeiträumen vollständig erneuert werden. Manche der 1656 beschriebenen Häuser waren 1672 bereits wieder verschwunden. Unten am Flussufer stand ein großes, zweistöckiges Haus mit luxuriösen Möbeln und Kaminen, bei dem es sich um eine zeittypische Kombination aus Seeschuppen und verhältnismäßig eleganten Wohnräumen im Obergeschoss handelte. Auf den Dächern der Häuser lag mehrheitlich Schwarte[40], ein Abfallprodukt des Sägewerks. Auch diese Art der Dachdeckung musste regelmäßig erneuert werden.[41] |
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Einige Spuren des alten Hauptgebäudes haben sich erhalten: Bei dem unter der heutigen Küche gelegenen Keller handelt es sich wahrscheinlich um die ehemalige borgstue. Ein Kaminfundament befindet sich am östlichen Ende des Raums. Auch entspricht die in den Raum hinunterführende Treppe mit großen, behauenen Steinplatten nicht einer üblichen Kellertreppe. Unter großen Granitplatten liegt ein älterer Boden aus Holz, das in einer 2019 durchgeführten dendrologischen Untersuchung auf 1408–1452 datiert wurde. Sørensen vermutete eine Errichtung des Gebäudes in den 1540er Jahren, wobei die etwa 120 m2 umfassende fruerstue vermutlich unter Peder Hanssøn oder seiner Frau entstand. Der Haustyp des Steinsockels mit großem Wohnraum darüber ist für die Zeit typisch. An der Fassade zum Fluss liegen unter dem Putz, der 1996 teilweise entfernt wurde, augenscheinlich aus der Entstehungszeit stammende Steine, die in ihrer Anordnung auf einst größere Fensteröffnungen schließen lassen.[42] Die Beschreibung von 1656 offenbart ein zu diesem Zeitpunkt wenig repräsentatives Anwesen; nur das Haus am See hatte eine aufwendigere Ausstattung erhalten. Ohne Zweifel ist dies auch im Zusammenhang mit den bereits jahrzehntelangen Verpachtungen zu sehen: Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts ging es vorrangig um den funktionalen Erhalt der Gebäude und des landwirtschaftlichen Betriebs. Während das nahe gelegene Gut Sem 1646 aufwendig ausgestattet wurde und einen repräsentativen Garten erhielt, gab es in Fossesholm 1672 – Zeitpunkt des nächsten schriftlichen Berichts – nur geringe bauliche Veränderungen. Einige Raumbezeichnungen und-funktionen änderten sich, die borgstue wurde zum Keller und die Küche in das Hauptgebäude integriert.[43] Aus dem anschließenden Bericht von 1684[44] gehen einige offenbar durch den Pächter Weinschenck vorgenommene Veränderungen hervor: So hatte das Wohnzimmer (bzw. die ehemalige fruerstue) eine Bemalung erhalten,[45] doch fehlten weiterhin eindeutig repräsentativ konnotierte Räumlichkeiten. Teile des Hauptgebäudes waren jedoch erneuert, weitere Häuser hinzugekommen oder ältere ersetzt worden. Die Wirtschaftsgebäude hatten sich kaum verändert.[46] Das Haus am See war abgetragen, an einen anderen Standort versetzt und zu einem Speicher umfunktioniert worden.[47]
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