09. Garten und Park
- 01. Einführung
- 02. Forschungsstand
- 03. Geschichte der Anlage vor dem 18. Jahrhundert
- 04. Überblick zur Gesamtanlage
- 05. Wirtschaftlicher Kontext
- 06. Besitzverhältnisse im 18. Jahrhundert
- 07. Herrenhaus: Baugeschichte und Architektur
- 08. Innenräume im 18. Jahrhundert
- 09. Garten und Park
- 10. Wirtschaftsgebäude
- 11. Kirche und Dorfstrukturen
- 12. Geschichte der Anlage nach dem 18. Jahrhundert
- 13. Geophysikalische Prospektion und digitale Dokumentation
- 14. Quellen- und Literaturverzeichnis
Garten und Park |
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Der Garten der Anlage, der sogenannte Liepu dārzs (Linden-Garten), wurde bereits um 1733 geplant, wobei der deutsche Gärtner Heiser beratend tätig war.[1] Der Garten weist eine bemerkenswerte Abweichung von der strengen barocken Symmetrie auf, indem der zentrale Gartenweg in einem 75-Grad-Winkel zur Längsfassade des Herrenhauses verläuft. Teile der alten diagonalen Wegestrukturen konnten bei der Geophysikalischen Prospektion im Rahmen der Messkampagne 2023 nachgewiesen werden (vgl. 13. Geophysikalische Prospektion und digitale Dokumentation). |
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Teehaus |
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Besonders erwähnenswert ist das Teehaus im chinoisen Stil, das um 1753 erbaut wurde und den damaligen Zeitgeschmack für exotische Architekturelemente widerspiegelt.[2] |
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Kapelle |
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Später hat man ein Landschaftspark angelegt und noch im 18. Jahrhundert eine kleine Kapelle als Begräbnisstätte im Garten erbaut.[3] Die sogenannte Campenhausensche Kapelle wurde zwischen 1758 und 1760 unter der Ägide von Balthasar von Campenhausens Witwe, Helene Juliane, errichtet und diente als Familiengruft.[4] |